ein echter Indianer - Faszination Indianer

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warum Indianer
Glenn Redeye
Tonawanda-Seneca
Ein echter Indianer!

Viele Deutsche sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass mit dem 2. Weltkrieg ganz viele Indianer unterschiedlicher Nationen bei uns durch die US-Streitkräfte eine zeitweilige Heimat fanden. Nachkommen davon existieren noch heute. Bis vor ein paar Jahren sind noch weitere US-Soldaten dazugekommen, die hier stationiert waren. Mit einer deutschen Frau verheiratet sind sie oft in Deutschland geblieben. Die Frau eines solchen Indianers hat uns über einen Zeitungsbericht in der Tagespresse gefunden und angesprochen.

Es entstand eine tiefe Freundschaft zwischen unseren Familien und hat mit dazu beigetragen, dass wir uns tiefer mit dem Leben der “Indianer” beschäftigten. Über die rein geschichtlichen Begebenheiten wusste ich mehr als mein Seneca-Freund. Die Hintergründe dazu erarbeiteten wir gemeinsam. Sie waren für ihn ebensoft neu, wie für mich. In engem Schulterschluss mit seinen Verwandten in USA/Canada fanden wir heraus, dass zu seiner Stammesverwandtschaft mütterlicher- und väterlicherseits berühmte Häuptlinge zählten. Sein Vater war Mohawk, seine Mutter Seneca.

Ein ernsthafter Kontakt mit Indianern öffnet viele Türen und Einsichten in die vielseitigen Kulturen dieser Völker. Schon lange hatte ich vermutet und bekam es jetzt fundiert bestätigt: Völker mit unterschiedlichen Sprachen - so unterschiedlich wie Russisch, Deutsch, Französisch, Englisch usw. - und unterschiedlicher Herkunft wurden zu “dem Indianer” stilisiert. Was man nicht versteht wird vereinfacht und somit verfälscht aufgenommen. Die Phantasie trägt mit dazu bei und es entsteht ein “Edelindianer wie Winnetou”, den es so nie und nirgends gab.


Bilder voon Glenn Redeye erhalten
 
 
 
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